ZinCuTecZinCuTec Jetzt anrufen DE EN
Sinclair Tower in Vancouver, Fassade in patiniertem Kupfer

Kupfer patiniert

Kupfer patiniert: Oberflächen, die sich im Bauwerk behaupten.

Internationale Kunden und Projekte. Wir patinieren, brünieren und oxidieren Kupfer, Messing und Edelstahl in eigener Fertigung in Nürtingen. Seit dem Jahr 2000.

Zu den Verfahren
Ausgewählte Arbeit Altes Schloss Stuttgart · Landesmuseum Württemberg

Weitere Projekte von ZinCuTec

Wofür es eingesetzt wird

Alle Anwendungen

Vom Kirchendach über die Hochhauskuppel bis zur Wandfläche im Foyer. Patiniertes Kupfer trägt große zusammenhängende Flächen und funktioniert im Detail ebenso.

Kupferfassade und Kupferdach: Patiniertes Kupfer verkleidet die Dachspitzen des Sinclair Tower in Vancouver und rund 16.000 m² Dachfläche des St.-Paulus-Doms in Münster. Die Patina entsteht in unserer Fertigung in Nürtingen, gleichmäßig über die ganze Fläche, bevor das Blech auf die Baustelle geht.

Fassade und Gebäudehülle

  • Hinterlüftete Fassaden, Kassetten und Paneele
  • Großflächige Fassadenverkleidungen
  • Dachdeckung, Turmhauben, Kuppeln
  • Attika, Verwahrungen, Gauben
  • Sonnenschutz, Lamellen, Schiebeläden
  • Denkmalpflege und Sanierung im Bestand

Große Innenflächen

  • Foyer- und Empfangswände
  • Deckenflächen und Segel
  • Wandverkleidungen über mehrere Geschosse
  • Aufzugsvorräume und Kabinen
  • Treppenhäuser und Geländerfüllungen
  • Raumteiler und Paravents

Objekt und Ausbau

  • Theken, Tresen, Empfangsanlagen
  • Möbelfronten und Einbauten
  • Portale und Schaufensterrahmen
  • Türblätter und Zargen
  • Pfosten-Riegel-Füllungen und Brüstungen
  • Vordächer und Eingangsportale

Detail

  • Handläufe und Beschläge
  • Leuchtenkörper
  • Beschilderung und Leitsysteme

Wo Metall zur
Kunst wird.

Bauwerke prägen ihre Umgebung über Jahrzehnte. Unsere Flächen gehören dazu. Seit dem Jahr 2000 veredeln wir Metalloberflächen in eigener Fertigung in Nürtingen, für Architektur, Innenausbau und Objekt.

25+Jahre Erfahrung, seit der Gründung im Jahr 2000.
15Länder, in denen Bauwerke mit unseren Flächen stehen.
80.000Quadratmeter veredelte Fläche ausgeliefert.
09Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fertigung und Büro.

So arbeiten wir

Projekt anfragen
01

Beratung

Werkstoff, Oberfläche und Termin werden geklärt, bevor etwas bestellt wird. Wir sagen auch, wenn etwas nicht geht.

02

Muster

Sie halten die Oberfläche in der Hand, bevor sie an die Fassade kommt. Kostenlos für Architektur- und Planungsbüros.

03

Veredelung

Die Fläche entsteht in eigener Fertigung. Deshalb sieht die zweite Charge aus wie die erste.

04

Lieferung

Verpackt, kantengeschützt und terminiert auf die Baustelle.

Musterfläche Patina Boston
Patina · Boston
Musterfläche Patina Hamburg
Patina · Hamburg
Musterfläche Kupfer Cape Coral
Kupfer · Cape Coral
Musterfläche Kupfer Oxid Kyoto
Kupfer oxidiert · Kyoto
Musterfläche Messing brüniert Athen
Messing brüniert · Athen
Musterfläche Kupfer Helios
Kupfer · Helios

Musterversand an Architektur- und Planungsbüros ist kostenlos.

Häufige Fragen

Wie entsteht Patina auf Kupfer?

Kupfer reagiert an der Luft mit Sauerstoff zu Kupferoxid. Diese erste Schicht lässt das Metall von hellem Rotgold über Braun bis nahezu Schwarz nachdunkeln. Erst über Jahre bilden sich unter Einfluss von Feuchtigkeit und Kohlendioxid basische Kupferkarbonate, die grüne Patina, die man von Kupferdächern kennt. Beim Patinieren wird dieser Vorgang im Werk gesteuert nachgebildet, sodass der gewünschte Farbzustand von Anfang an vorliegt.

Ist jede Fläche ein Unikat?

Ja. Weil die Farbe aus einer chemischen Reaktion des Materials entsteht und von Hand geführt wird, fällt jede Fläche etwas anders aus. Der Farbcharakter ist reproduzierbar, die exakte Zeichnung nicht. Für große zusammenhängende Flächen sollte das früh in der Planung berücksichtigt werden.

Wie lange dauert es, bis Kupfer von selbst grün wird?

Sehr lange. Je nach Standort und Witterung vergehen etwa zehn bis dreißig Jahre, bis sich die grüne Karbonatschicht durchgehend gebildet hat. In Küstennähe und in Städten geht es schneller, in trockener Luft langsamer.

Auf dem Weg dorthin durchläuft die Fläche alle Zwischenstufen: Rotgold, Braun, Dunkelbraun, Anthrazit. Wer den Endzustand von Anfang an möchte, kommt am Patinieren im Werk nicht vorbei. Genau dafür gibt es das Verfahren.

Verträgt sich Kupfer mit anderen Metallen am Bau?

Nicht mit allen, und das ist eine echte Planungsfrage. Kupfer ist edler als Aluminium, Zink und verzinkter Stahl. Kommen diese Metalle in Gegenwart von Feuchtigkeit in direkten Kontakt, wird das unedlere Metall angegriffen und trägt sich ab. Fachleute nennen das Kontaktkorrosion.

Dasselbe gilt für ablaufendes Wasser: Kupfer gehört nicht über Zink- oder Aluminiumbauteile, weil das Wasser gelöste Kupferverbindungen mitnimmt.

Lösbar ist es durch trennende, nicht leitende Zwischenlagen oder durch eine Unterkonstruktion aus Edelstahl. Wichtig ist nur, dass es früh bedacht wird.

Schützt die Patina das Kupfer oder greift sie es an?

Sie schützt es. Die Karbonatschicht ist fest mit dem Metall verbunden und bremst den weiteren Angriff durch Luft und Feuchtigkeit. Anders als Rost auf Stahl, der abplatzt und die Zerstörung immer tiefer trägt, wirkt Patina wie eine Sperrschicht.

Deshalb halten Kupferdächer über Jahrhunderte, ohne dass die Substanz darunter abnimmt.

Kann ablaufendes Wasser darunterliegende Bauteile verfärben?

Ja, und das gehört früh in die Detailplanung. Regenwasser, das über eine unversiegelte Kupferfläche läuft, nimmt gelöste Kupferverbindungen mit. Trifft es darunter auf helle Materialien wie Naturstein, Sichtbeton oder Putz, können sich mit der Zeit grünliche Schleier bilden.

Vermeiden lässt sich das durch die übliche Detailausbildung: kontrollierte Wasserführung, Tropfkanten und Rinnen, sodass das Wasser nicht frei über empfindliche Flächen läuft. Wer das in der Planung berücksichtigt, hat das Thema erledigt.

Was ist der Unterschied zwischen Patina und Grünspan?

Die beiden werden ständig verwechselt, sind aber verschiedene Stoffe.

Patina besteht aus basischen Kupferkarbonaten. Sie entsteht durch Luft, Feuchtigkeit und Kohlendioxid, haftet fest und ist unbedenklich. Das ist das Grün, das man von Dächern kennt.

Grünspan ist Kupferacetat und entsteht durch Essigsäure. Er ist giftig, tritt am Bau praktisch nicht auf und hat mit der Patina auf einer Fassade nichts zu tun.

Verändert sich die Oberfläche nach dem Einbau weiter?

Das entscheidet die gewählte Ausführung. In natur reagiert die Fläche weiter mit ihrer Umgebung, gewachst verzögert sich das, lackiert wird die Reaktion vollständig gestoppt.

Die drei Ausführungen im Vergleich

Nächster Schritt

Eine Oberfläche beurteilt man nicht am Bildschirm.